Theater WendeMut
Über uns
Das Theater Wendemut, das Musiktheaterstücke zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Themen rund um Gesundheit und Gesellschaft auf die Bühne bringt, wurde in dem bundesweiten Businessplan-Wettbewerb 2013/14 zur Förderung sozialer Projekte und Ideen »startsocial« (Schirmherrin: Frau Dr. Angela Merkel) mit einem Beratungsstipendium ausgezeichnet.


Auf der Bühne des Theaters sollen Themen an der Schnittstelle von Gesellschaft und Gesundheit mittels unterhaltsamer Musiktheaterstücke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Schwerpunkt-Themen könnten z.B. sein: Burnout, psychische Erkrankungen, Süchte, Tod und Sterben, Migration, Leben mit Behinderung und chronischer Erkrankung u.v.m. Dabei ist es uns ein Anliegen, verschiedene Perspektiven auf das jeweilige Thema aufzuzeigen. Passend zum Inhalt der Bühnen-Projekte sollen Informationsveranstaltungen, Begegnungen und Ähnliches die jeweiligen Schwerpunkte für verschiedene Zielgruppen aufbereiten, sensibilisieren, kritisieren, und Mut machen.

In seinem ersten Projekt sowie in der verknüpften Theater-Premiere befasst sich Wendemut mit dem ebenso aktuellen wie gesellschaftlich bedeutsamen Thema Burnout.

Zur Beschleunigung des Anschubs sucht das Theater weitere ehrenamtliche UnterstützerInnen.  Auch KooperationspartnerInnen, neue Vereinsmitglieder und Anregungen sind herzlich willkommen! Wenn Sie neugierig geworden sind, oder Fragen haben, melden Sie sich gern bei uns! Turid Müller, 1. Vorsitzende vom Theater Wendemut, freut sich über Ihren Anruf oder Ihre Nachricht.

Turid Müller, Initiatorin - „Die Schnittstellen von Psychologie und Bühnen-Kunst sind meine große Leidenschaft!“

Turid Müller ist Schauspielerin und Diplompsychologin. In ihrer Diplomarbeit, die sie unter der Leitung von Prof. Dr. Schulz von Thun & Prof. Dr. Alexander Redlich und mit freundlicher Unterstützung von Dramaturg Roland Zag & Norbert Maass (The Human Factor) verfasst hat, hat sie sich mit dem Einsatz kommunikationspsychologischer Modelle in Figurenentwicklung und Storydesign beschäftigt.

Sie lebt in Hamburg, wo sie zurzeit ihr Musikkabarett- & Chanson-Programm auf die Premiere vorbereitet, sich in der Zusatzausbildung „Kommunikationspsychologie“ am Schulz von Thun Institut für Kommunikation und in einer Weiterbildung zur Drehbuchautorin/Drehbuchberaterin befindet.

Seit über zehn Jahren ist sie bundesweit freiberuflich an der Schnittstelle von Kreativität und Psychologie tätig. In ihrer Theaterwerkstatt und für ein breites Spektrum an Auftraggebern ist sie unter anderem als Dozentin, Trainerin und Regisseurin im Einsatz. Neben der Seminartätigkeit brachte die junge Unternehmensgründerin im »Musiktheater Sowohl-Als-Auch« eigene Musiktheater-Revuen auf die Bühne; mit ihren Songtexten hat sie sich für die Songtexter-Masterclass der GEMA, der Celler Schule, qualifiziert. Beim Start mit ihrem neuen Bühnenprogramm wird sie im Rahmen des RockCity-Mentoring-Programms ‚Doppelkopf‘ begleitet; Edith Jeske steht ihr als Mentorin zur Seite.

Das von ihr ins Leben gerufene soziale Projekt »Theater Wendemut«, das Musiktheaterstücke zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Themen rund um Gesundheit und Gesellschaft inszeniert, wurde in dem bundesweiten Businessplan-Wettbewerb 2013/14 zur Förderung sozialer Projekte und Ideen startsocial (Schirmherrin: Frau Dr. Angela Merkel) mit einem Beratungsstipendium ausgezeichnet.

Wende-Mut liegt der Gründerin des Projektes am Herzen: „Schon früh begeisterte mich das epische Theater Brechts,“ sagt die erfahrene Theaterschaffende. „Die Bühne ist mein Medium.“

 „Das Theater darf nicht danach beurteilt werden, ob es die Gewohnheiten seines Publikums befriedigt, sondern danach, ob es sie zu ändern vermag.“ (Bertolt Brecht, Politik auf dem Theater)

 

Markus Appel - Der Schirmherr

Markus Appel, Dipl.-Psych. (HU Berlin), Dr. phil (Universität Köln), ist Professor am Institut für Kommunikationspsychologie und Medienpädagogik der Universität Koblenz-Landau. Seine Forschungsinteressen umfassen die Rezeption und Wirkung von (fiktionalen) Geschichten auf Einstellungen, Überzeugungen und Verhalten, den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit neuen Medien sowie die kognitiven Auswirkungen von Stereotypen und Vorurteilen.